Wieviel Buchführung muss sein?
Soviel nettes schon mal vorab: Wenn man von der immer freundlichen und aufmerksamen Susanne Kern vom Team des BPW damit begrüßt wird, wo denn das sonst um den Hals hängende Namesschild sei, fühlt man sich irgendwo zwischen “zu Hause” und “Teil des Mobilars”. Sehr angenehm.
Aber in medias res: Dr. Brigitte Freiburghaus von der breakeven point GmbH hatte das zweifelhafte Vergnügen, zum oben genannten Thema zu sprechen, was ein guter Teil des Auditoriums vermutlich nur bedingt sexy fand. Ich wurde gute zwei Stunden lang daran erinnert, warum ich mich als Student der Betriebswirtschaft lieber mit Marketing und der Erhöhung von Umsätzen und Menschen beschäftigt habe. Zu den Inhalten und ihrer Präsentation (eher meine Leidenschaft als tote Zahlen): Bei der pointierten Fragestellung hatte ich mir ehrlich gesagt eine noch klarere auch für nicht-BWLer nachvollziehbare Abgrenzung der Einnahmeüberschußrechnung (vulgo “4.3 Rechner” wg. § 4 Abs.3 EStG) und der Vermögensvergleichsrechnung (vulgo: “Bilanzierer”) gewünscht. Oder aber eine deutlicher auf diese wichtige Tatsache hinweisende Aussage im wirklich guten Skript. So hatte ich zeitweise Probleme, den Faden zu verfolgen, zumal die Aufgaben der Buchführung nicht gerade im Bereich meiner intrinsischen Motivation abgebildet sind… Lag es nur an meiner mit der Materie verbundenen Unlust oder wäre das nicht doch noch besser verkaufbar? Ich tendiere zu einem “ja”. Aber das ist Geschmackssache wie die Frage Walken oder richtig Laufen. ![]()