Guerrilla Marketing Group: Hippie Consulting finde ich gut

Bevor Anthony-James Owen der Guerrilla Marketing Group gefragt wird, was es damit auf sich habe, sei es hier inoffiziell, unauthorisiert und selbstherlich verraten. Es ging um Erwartungen, die typische Menschen von typischen Berufen haben. Und dass es oft einfacher ist, z.B. der Erwartung zu entsprechen, dass ein Berater (gefälligst) im Anzug zu arbeiten habe. Auf die Frage, ob denn nicht auch im Hippilook Manager beraten werden könnten, gab es den Rat, das dann aber richtig durchzuziehen. Und den Nachsatz: Hippie Consulting finde ich gut… Der Autor fragt sich nun natürlich, was der Referent vom Ansatz der Lösungsbäcker mit ihrem Speed Consulting denkt. Aber das ist ein anderes Thema. Und wird gern verraten, wenn der Referent sich dazu äußern mag.

Der Rahmen des Vortrags: Laden 4 des BPW war voll, es wurde die termin- und damit sozialfähigen Zuhörer belohnend pünktlich begonnen und unter Applaus der Teilnehmer ca. eine halbe Stunde überzogen. Die Inhalte wiedergeben oder zusammenfassen zu wollen, wäre angesichts eines guten Skriptes () unsinnig.

Ohne ein paar annähernd genaue Zitate, die tiefe Marketingweisheit mit Sprachwitz verbinden, kommt der Leser hier nicht weg.

  • Wir kaufen keine Produkte, sondern Hoffnungen auf Lösungen.
  • Wenn ich einen Freiberufler kaufe, kaufe ich dem seinen Kopf.
  • Schocken Sie Ihren Kunden positiv.

Meine Begleiterin des Abends - nicht eben eine studierte Marketingfrau - fühlte sich gut informiert und unterhalten. Also mal wieder: Nützlich wie ein Glas Wasser und unterhaltsamer als manches Angebot im deutschen Fernsehen. Es gab viele Beispiele, die häufige Einbindung aktiver Zuhörer und das deutliche Angebot, einen nicht mehr zu schaffenden Mini-Workshop im Skript durchzuarbeiten und in einer anderen Veranstaltung von ihm darauf zurückzukommen. Das alles ließ den vom Veranstalter offenbar gewünschten trockeneren Pflichtteil recht gut ertragen.