Archiv für die 'BPW 2010' Kategorie

2. Kontaktabend 2010

12. März 2010

Ort

Die Kontaktabende des BPW sind immer wieder Höhepunkte, bei denen Gründungswillige ihre Ideen, Fragen, Träume und Sorgen mit Gleichgesinnten teilen können. So war es auch bei diesem “Abend der Sparkasse”. Als jahrelangen Begleiter dieser Einrichtung gab es gleich zu Beginn der Prozedur für die Juroren und Coaches eine Neuerung: Die guten alten Polaroid Kameras haben ausgedient. Ersetzt wurden sie durch die Kombination Digitalkamera und Fotodrucker, die offenbar ihren Dienst dank eines eifrigen Überwachers des Equipments gut taten.

Bühnenpersonal

Michael Jänichen

Als “Leiter des Geschäftsbereichs Firmenkunden der Landesbank Berlin / Berliner Sparkasse” - puh was für ein uneingängiger Titel - war er räumlicher Gastgeber. Nach meinem Gedächtnisprotokoll hat er im Rahmen seiner Begrüßungsrede die eine oder andere geistige Dissonanz erzeugt, als er bei der AEG immer wieder von den Allgemeinen Elekrizitäts Werken sprach. Ich weiß nicht, warum mich das so nachhaltig irritiert hat. Womöglich will ich damit neben dem erwiesen Respekt für die Anerkennung des Werks auch den für die korrekte Namensnennung einfordern. Denn der Name eines Unternehmens wird oft mit Bedacht gewählt, mit Aufwand kommuniziert und ist damit ein wichtiger ökonomischer Wert, der ausdrücklich respektiert gehört.

Dirk Maas

Der Projektleiter des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg tat seinen Begrüßungsjob mit gewohnter Verve und ließ sich auch durch die etwas brillenträgerunfreundlich blendende Bühnenausleuchtung nicht irritieren.

Petra Owen

Wie, nicht DER Owen? Sondern DIE Owen? Jipp. Der ursprünglich für die keynote angekündigte Oberguerillero Anthony James Owen steckte bei den wilden bajuwarischen Völkern schneefallbedingt terminsprengend fest und überließ somit seiner Frau das Feld. Ihr Thema war body talk, was für einige Bewegung im Auditorium sorgte und zu einem sichtlich vergnügten und wohl gesichtsdurchbluteten Versuchskaninchen namens Dirk Maass führte. Wirklich großes Kino. 8-)

Kontakte

Wenn man wie ich schon eine Zeit lang dabei ist und gleichzeitig neugierig bleibt, ergibt sich ein gutes Gespräch nach dem nächsten. Bunt gewürfelte anonymisierte Beispiele: Ein Teilnehmerteam vom Vorjahr konnte feiern, dass sie dieser Tage ihre Finanzierung in Schriftform gießen können. Ein Teilnehmerteam ist in der glücklichen Lage, ihr bereits an einer Stelle funktionierendes Geschäft ausweiten zu können. Das Team eines von mir bewerteten Plans kam mit mir ins Gespräch und bewies mir, dass ich mit meinem guten Gefühl bei der Bewertung richtig gelegen habe. Eine Beratungskollegin im weiteren Sinn ließ mich ausrufen und wir stellten fest, dass es Gesprächsbedarf in Richtung punktueller Kooperation geben könnte. Selbst bei der Abholung der Garderobe ergab sich noch ein bis zur S-Bahn andauerndes Gespräch mit einem Beratungskollegen, der den von mir sehr geschätzten Professor Faltin zitierte, indem er einen Teil meines Angebots als Komponente Blogger für den Bau eines Unternehmens begriff.

Wermutstropfen

Ich habe mal wieder so viel zu plaudern und besprechen gehabt, dass ich nur noch das bereits geräumte Büffet traurig anschauen konnte. Ein Tellerchen Nudeln entsprach nicht meinem erhofften Beitrag zur Leerung dessen, was da ursprünglich mal aufgefahren war…